Die Zukunft der KI
im Talentmanagement

Die Zukunft der KI im Talent­management

Diese Studie ist das Ergebnis einer Delphi-Forschung sowie mehrjähriger Praxiserfahrungen praktikabler KI-Ethik.
Das Buch verschafft Klarheit darüber, was Führungskräfte bei der Auswahl und der Umsetzung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen beachten müssen. Es gibt Aufschluss darüber, welche Herausforderungen der Einsatz von KI birgt und welche Chancen in einer verantwortungsvollen Umsetzung liegen.

In Kürze


Künstliche Intelligenz (KI) hat in Wirtschaft und Gesellschaft in den letzten Jahren einen beispiellosen Aufschwung erlebt. In der Vergangenheit wurde das Tempo dabei durch die technologischen Möglichkeiten bestimmt. In Zukunft werden zunehmend ethische und regulatorische Erwägungen den Fortschritt von KI bestimmen. Lösungen für praktikable KI-Ethik heute flossen ebenso in die Publikation ein, wie Ausblicke darauf, was die Zukunft noch bringen wird. Der Fokus der Studie liegt auf KI im Talentmanagement, die Ergebnisse lassen sich jedoch auf diverse Anwendungsfälle in Unternehmen übertragen. Ein Must-Read für alle HR-Führungskräfte, die „Kollegin KI“ künftig an Bord holen wollen.

Über die Autor:innen

Gerrit Zehrer

Researcher | Themis Foresight

Gerrit Zehrer studierte und arbeitete in Hongkong, Indien und den Vereinigten Staaten und entwickelte ein tiefes Verständnis für kulturelle Vielfalt. Dieses nutzt er, um verschiedene Blickwinkel von Zukünften zu beleuchten. Gerrit hat sich neun Monate lang mit dem Thema KI-Ethik im Talentmanagement beschäftigt und dabei die Blickwinkel zahlreicher Expert:innen weltweit eingefangen. Sein betriebswirtschaftlicher Hintergrund macht ihn zu einem Experten für die strategische Umsetzung von Zukunftsforschung für Geschäftsmodelle und Prozesse.


Jan Berger

Founder & CEO | Themis Foresight

Jan Berger ist Historiker und Linguist. Er ist Gründer der Themis Foresight GmbH, gefragter Sparring-Partner von Executives und Keynote-Speaker. Er lebte und arbeitete auf vier Kontinenten. Seine berufliche Laufbahn startete er im Verlagswesen und wechselte dann in die Immobilienbranche, wo er den Aufbau des Russlandgeschäfts für einen dänischen Immobilienkonzern verantwortete. Nach zwei Jahren in einem Digital-Startup leitete er für 7 Jahre die Geschäfte des 2b AHEAD ThinkTanks und gründete 2021 Themis Foresight. Er hat bereits zahlreiche Unternehmen zu KI-Themen beraten. Darüber hinaus ist er Co-Autor von über einem Dutzend Zukunftsstudien und Trendanalysen.


James Hoefnagels

Senior Researcher, Strategist | Themis Foresight

James Hoefnagels ist Politologe mit einem Schwerpunkt auf internationale Beziehungen und politische Ökonomie. Als Senior Researcher & Strategist betreut James eine Vielzahl unserer Kunden bei der Einschätzung von langfristigen Entwicklungen. Er ist Autor und Co-Autor mehrerer Zukunftsstudien und Trendanalysen für die Finanzwirtschaft, Cybersecurity und Quantencomputing. Bevor er sich Themis Foresight anschloss, war er als Senior Researcher, Strategist bei 2b AHEAD, als Junior Associate im Copenhagen Institute for Future Studies und als externer Consultant für das European Centre for International Political Economy beschäftigt.


Carina Stöttner

Co-Founder & Managing Director | Themis Foresight

Carina Stöttner ist Mitgründerin und Managing Director von Themis Foresight. Die Soziologin und Medienwissenschaftlerin hat sich im Rahmen ihres Doppelmasters in Italien besonders intensiv mit der Implementierung von Kultur in künstlicher Intelligenz auseinandergesetzt und bereits an Projekten im Bereich KI-Ethik mitgewirkt. Vor ihrer Zeit bei Themis Foresight sammelte sie Erfahrungen bei Lufthansa im Bereich Digital Innovations, über mehrere Jahre in der Kommunikations-Branche und als Think Tank Kuratorin beim Zukunftsforschungsinstitut 2b AHEAD.

Auf einen Blick

  • Ethische Überlegungen bestimmen Zukunft der KI

    In der Vergangenheit haben die technologischen Möglichkeiten den Fortschritt von KI bestimmt. In der Zukunft werden ethische und regulatorische Erwägungen das Tempo von KI bestimmen.
  • Human-digitale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

    Der Erfolg von KI wird davon abhängen, ob es Unternehmen gelingt, menschliche und algorithmische Stärken zu kombinieren. Denn: hybride Teams performen besser als rein menschliche oder rein technologische Systeme.
  • Weniger Voreingenommen­heit, mehr tatsächlich gelebte Werte

    Die KI-Systeme, die Fairness-Kriterien folgen, können richtig eingesetzt menschliche Voreingenommenheit (Bias) aufdecken. KI wird Unternehmen also zwingen, ihre proklamierten Werte tatsächlich umzusetzen.
  • Ethische KI ist mehr als nur „Einschalten“

    Ethische KI, gerade in Hochrisikobereichen wie dem Talentmanagement, funktioniert nicht nach einem „Plug-and-Play“-Prinzip. Es bedarf viel struktureller und kultureller Arbeit sowie Abwägungen seitens Führungskräften für den erfolgreichen Einsatz der Technologie.
  • Nicht-ethische KI birgt enorme Risiken

    Unternehmen, die sich nicht mit ethischen Fragen befassen, laufen Gefahr, diskriminierende KI-Ergebnisse zu produzieren. Sie riskieren finanzielle Schäden, ihre Reputation, Verstöße gegen Rechtsvorschriften und nicht zuletzt den Verlust hochqualifizierter Talente.

    Warum braucht es ethische KI?

    Bis 2030 werden in fast allen größeren Unternehmen, die KI-Software in Hochrisikobereichen einsetzen, spezielle Organisationseinheiten für KI-Ethik, sogenannte „AI Ethics Boards“, erforderlich sein. Diese sind die erste Anlaufstelle für alle KI-Projekte im Unternehmen. Ihr Hauptziel liegt darin, die Einhaltung ethischer Grundsätze in der Software zu gewährleisten.

    In der Vergangenheit gab es nur wenige solcher Maßnahmen. Welche Gefahr das birgt, zeigen zahlreiche Beispiele, darunter das von Amazon: der Algorithmus des Unternehmens sortierte Lebensläufe von Frauen kategorisch aus. Die KI hatte von historischen Daten gelernt – und die waren männlich geprägt. Der Fall zeigt: der Einsatz von solchen Technologien hat echte Konsequenzen für echte Menschen. Und auch Unternehmen tragen Schäden von schlecht aufgesetzten Algorithmen davon: neben einem Reputationsschaden verlor Amazon durch diesen Vorfall viele wertvolle Talente.

    AI Ethics Boards müssen aus einem multidisziplinären und vielfältigen Team zusammengesetzt sein. Dazu gehören technische Expert:innen mit KI-Fachwissen genauso wie Rechts- und Compliance-Expert:innen, die Einsatzbereiche und Grenzen des KI-Systems auf der Grundlage aktueller Vorschriften festlegen. Eine ebenso wichtige Rolle spielen Ethik-Expert:innen, die Ethik-Kriterien festlegen und überwachen, sowie nicht zuletzt die Fachexpert:innen aus den Abteilungen, in denen die KI-Systeme eingesetzt werden.

    „Wer nicht über die ethischen oder gesellschaftlichen Konsequenzen seiner Technologie nachdenkt, wird in Zukunft auf die Nase fallen.“

    Unternehmen müssen eine Kultur der Ethik entwickeln, damit der Einsatz von KI funktionieren kann.

    Ethische KI funktioniert nicht nach einem „Plug and Play“-Prinzip. Es braucht weitaus mehr, als nur ein paar Ethiker:innen an Bord zu holen. Tatsächliche KI-Ethik erfordert den Aufbau neuer Strukturen, die Aneignung zusätzlicher Fachkenntnisse und die Durchführung umfangreicher Schulungen.

    Was ist KI-Ethik?

    KI-Ethik kurz erklärt von Carina Stöttner, Managing Director, Themis Foresight


    Erste praktische Einführung ins KI-Ethik-Management.
    Unsere Masterclass:
    • HPI Academy Potsdam

    • Oktober 2022

    Unsere Expert:innen der Studie

    • Ewald Böhlke
      Zukunftsforscher und
      Senior Research Associate
      bei der GEPA Group
    • Carsten Brandes
      CEO Brandes Consulting GmbH
    • Ana Chubinidze
      CEO bei Adalan AI
    • Sheri Feinzig
      Partner bei IBM Consulting
    • Daniel Jeffries
      Managing Director bei der
      AI Infrastructure Alliance
      und Chief Technical Evangelist
      bei Pachyderm Inc.
    • Hessie Jones
      Venture Partner bei
      MATR Ventures
      und Co-Founder
      MyData Canada
    • Thilo Hagendorff
      KI-Ethiker und Dozent
    • Fiona McEvoy
      Tech Ethics-Autorin und
      Researcher und Gründerin
      von YouTheData.com
    • Clara Neppel
      Senior Director
      European Operations
      bei IEEE
    • Milena Pribić
      Senior Designer
      für KI und KI-Ethik
      bei IBM Design
    • Bernd Schmitz
      Director Emerging Talent
      bei Bayer
    • Dario Schuler
      Managing Director
      bei KHRC GmbH

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      Die Zukunft heißt „Ethische KI“

      Unternehmen und Behörden, die KI zum Einsatz bringen, müssen „den vom Europäischen Parlament ausdrücklich geforderten Schutz von Ethikgrundsätzen“ beim Einsatz von KI gewährleisten.

      Unternehmensrichtlinien zum ethischen Einsatz von KI müssen mehr sein als eine Absichtserklärung in Form von Bullet Points auf einer Unternehmensseite. Sie müssen gelebt werden können, erlebbar und vor allem auch überprüfbar sein.

      Neben unserer Forschungstätigkeit begleiten wir Sie auch in der Praxis und sind bei Fragestellungen zum Einsatz von KI in Unternehmen für Sie da. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erarbeitung von KI-Ethik-Richtlinien, damit Ihr Unternehmen für neue gesetzliche Regelungen, die Abstimmung mit der Arbeitnehmervertretung oder dem Datenschutz gewappnet ist.

      Themis Foresight stimmt sich in Projekten eng mit unterschiedlichen Stakeholdern in Ihrem Unternehmen ab. Wir greifen dabei auf Erfahrungen früherer Projekte zurück und antizipieren gleichzeitig Entwicklungen auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz und Regulatorik.


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      Ihre Ansprechpartner:innen


      Jan Berger
      Founder & CEO
      Themis Foresight
      Carina Stöttner
      Co-Founder & Managing
      Director Themis Foresight

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